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Grundsteinlegung ist erfolgt

Hellmut Seemann, Präsident der Klassik Stiftung, bei der Grundsteinlegung. Foto: Candy Welz © Klassik Stiftung Weimar.
Hellmut Seemann, Präsident der Klassik Stiftung, bei der Grundsteinlegung. Foto: Candy Welz © Klassik Stiftung Weimar.

Die Klassik Stiftung Weimar hat am 28. Oktober 2016 den Grundstein für das bauhaus museum weimar gelegt, das zum Bauhaus-Jahr 2019 eröffnet werden wird. Den symbolischen Grundstein legte der Präsident der Klassik Stiftung gemeinsam mit Prof. Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, Chef der Staatskanzlei des Freistaates Thüringen und Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten, Stefan Wolf, Oberbürgermeister der Stadt Weimar, Wolfgang Tiefensee, Wirtschafts- und Wissenschaftsminister des Freistaats Thüringen, und Heike Hanada, Architektin des Museums. In den Grundstein legte der Bauherr eine Zeitkapsel mit den Planunterlagen des Bauwerks, dem Zuwendungsbescheid, einer Zeitung vom Tage, Münzen und einem Faksimile des Bauhaus-Manifests vom April 1919.

Am Gründungsort des Staatlichen Bauhauses wird das Museum an die frühe Weimarer Phase der bedeutendsten Design- und Kunstschule des 20. Jahrhunderts erinnern. Im Zentrum seiner Ausstellung steht die weltweit älteste museale Sammlung von Werkstattarbeiten des Bauhauses, die Walter Gropius schon 1925 anlegte. Ausgewählte Pfade in der Entwicklung von Kunst, Architektur und Design werden das weltweite Nachwirken dieser einzigartigen Schule für Gestaltung vorstellen.

Der von Prof. Heike Hanada mit Prof. Benedict Tonon entworfene geometrisch klare Museumsbau des bauhaus museums weimar entsteht in direkter Nachbarschaft zum ehemaligen Gauforum. Der Standort des Museums konfrontiert das Weimarer Bauhaus mit dem nationalsozialistischen Projekt des Gauforums. Beide Institutionen und ihre architektonischen Repräsentationen treten damit als konträre Kulminationspunkte einer Moderne in eine topographische Beziehung und können dadurch für die aktuelle Diskussion über die Moderne des 20. Jahrhunderts in aktuellen Debatten fruchtbar gemacht werden.

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